Grundlagen
 
  Die SL erarbeitet zu verschiedenen Landschaftsrelevanten Fragen eigene Analysen, Konzeptionen und wirtschaftliche Grundlagen. Damit kann sie frühzeitige konstruktive Lösungsvorschläge erarbeiten, die sie den Behörden, Organisationen und der Politik zur Verfügung stellt. Die Grundlagen werden oft partnerschaftliche mit Forschungsanstalten und Hochschulen sowie ausgewiesenen Fachkräften erarbeitet.
   
   
  Themenvorschläge der SL für Bachelor- und Masterarbeiten 2017/2018
 
Die Themenliste beinhaltet Vorschläge für studentische Arbeiten in den Bereichen Schutz und Pflege der Landschaft, Raumplanung und Freiraumgestaltung, Landwirtschaft und Wald, Freizeit und Tourismus sowie Gesellschaft. Diese können von Instituten im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten übernommen werden.

Wir würden uns freuen, wenn sich hieraus die eine oder andere Zusammenarbeit ergeben könnte.
    SL-FP_Themenliste_2017_D
   
   
  Studie "The Impact of Light Pollution on Tourism Development in Tourism Destination"
 
What do Involved Tourism Destinations do to Reduce Light Pollution?

Light pollution has been one of the fast-emerging environmental crisis in the past few decades. Light pollution has caused various negative impacts to today’s ecosystem and people’s experience. However, this issue is often neglected despite of the pollutants and wastes created, partially due to people’s dependence on artificial light sources at night time. Same negligence occurs in tourism industry.
In this Bachelor Thesis, an in depth look into light pollution’s effect to a region and its connection to tourism industry will be accomplished. Furthermore, recommendations are given to avoid further damage to the darkness in night sky and to improve touristic experience.
    Studie "The Impact of Light Pollution on Tourism Development in Tourism Destination"
   
   
  Studie «Schottergärten und Landschaft»
 
In der Studie «Schottergärten und Landschaft – Dynamik, Akteure, Instrumente» thematisiert die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) eine Entwicklung, die auf vielen Grünflächen zu beobachten ist: Private und öffentliche Umgebungsflächen weichen immer mehr öden Schottergärten. Schottergärten sind Umgebungsgestaltungen, bei denen Steine (insbesondere Schottersteine) unterschiedlicher Grösse einen wesentlichen Anteil der Bodenbedeckung ausmachen und die Bepflanzung spärlich bis gar nicht vorhanden ist. Die Studie sucht Gründe für diese Entwicklung und schlägt Lösungsmöglichkeiten vor.

    Studie_Schottergärten_und_Landschaft


Schottergarten

   
   
  Interaktive Karte der Windpark-Planungen in der Schweiz
 
Die interaktive Karte zeigt auf, wo überall in der Schweiz und im unmittelbar angrenzenden Ausland Windpärke geplant oder projektiert werden. Die Karte stützt sich auf eine gemeinsame Informationsplattform der sechs Umweltorganisationen Pro Natura, WWF, SVS/Birdlife Schweiz, SL, Helvetia Nostra und mountain wilderness sowie des Schweizer Alpen-Club SAC, in welcher die öffentlich verfügbaren Daten der Windenergieplanungen registriert, ausgetauscht und laufend aktualisiert werden.


Link zur Windparkkarte



   
   
  Landschaftsschutz und Mountainbike
 
Der Mountainbikesport hat in den letzten Jahren in der Schweiz stark an Zuspruch gewonnen und es wurden stetig neue Mountainbikestrecken erstellt. Die Entwicklung folgt damit dem allgemeinen Trend, die Infrastruktur für den Sommertourismus stärker auszubauen. Da diese Thematik auch die Landschaft immer stärker betrifft, hat die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) ein Grundlagendokument erarbeitet, das einen Einblick in die Entwicklung des Mountainbikesports in der Schweiz geben und die daraus resultierenden möglichen Beeinträchtigungen für die Landschaft aufzeigen soll. Darauf aufbauend werden Leitlinien der SL-FP hinsichtlich der Planung und des Betriebs von Mountainbikestrecken aufgestellt. Die Leitlinien sind zudem in einer Kurzversion des Dokuments speziell für Gemeindebehörden und Planer zusammengefasst. Damit wollen wir dazu beigetragen, dass bei der Planung und Erstellung von Mountainbikestrecken eine Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren stattfindet und landschaftsverträgliche Lösungen gefunden werden.
    Landschaftsschutz_Mountainbike_Juli16
    Landschaftsschutz_Mountainbike_Kurzversion_Juli16




   
   
  Wasserfälle – ein aktuelles Forschungsprojekt der SL
 
In der Schweiz dürften bis zu 70 Prozent aller Wasserfälle durch die Wasserkraftnutzung verloren gegangen sein. Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersucht die SL in Zusammenarbeit mit dem Institut für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz (NLU) der Universität Basel sowie in Zusammenarbeit mit dem Geographischen Institut der Universität Zürich die ökologischen und soziokulturellen Leistungen von Wasserfällen. Hierzu wurde eigens eine kriteriengestützte Methodik zur Landschaftsästhetik von Wasserfällen entwickelt, die an über zehn Wasserfällen getestet wurde.
Im Rahmen von vier Masterarbeiten wurden weitere soziokulturelle Leistungen von Wasserfällen erörtert. Weiter wird die Artenvielfalt an sechs Wasserfällen erhoben. Dabei werden die Organismengruppen Moose, Flechten, Gefässpflanzen und Schnecken bearbeitet.

Diese Ergebnisse liefern eine Grundlage, um landschaftlich und ökologisch wertvolle Wasserfälle und ihre Umgebung zu schützen. Das Projekt wird durch die Bristol-Stiftung finanziert und 2015 publiziert.

Sehr empfehlenswert ist zudem der soeben publizierte und von der SL unterstützte Fotoband «Wasserfälle» von Giro Annen (Fr. 50.-, Bestellungen nehmen wir gerne entgegen).





   
   
  Charakteristische Kulturlandschaften der Schweiz

Katalog der charakteristischen Kulturlandschaften der Schweiz
- Grundlage zur Ermittlung von Landschaftsentwicklungszielen
 
Die SL-FP hat einen Katalog von 39 charakteristischen Kulturlandschaften erstellt, die in der Schweiz in mehr oder weniger ausgeprägter Form heute noch anzutreffen sind (Rodewald, Schwyzer & Liechti 2014). Dieser Katalog kann als Arbeitshilfe für die kantonale Identifikation von schutzwürdigen Kulturlandschaften im Sinne von Schlüsselgebieten und für die Festlegung von Landschaftsentwicklungszielen im Rahmen der kantonalen Landschaftsinventarisierung und Richtplanung sowie zur Ausarbeitung von Landschaftsförderprojekten verwendet werden. Er kann aber auch als Grundlage für die Anwendung der Landschaftsqualitätsbeiträge der Landwirtschaft, für die Agglomerationsprogramme und Landschaftsentwicklungskonzepte dienen. Zusätzlich kann der Katalog bei verschiedenen Planungsfragen und landschaftsbezogenen Entscheidungsprozessen nützlich sein.

Die Publikation ist auch in französischer und italienischer Sprache verfügbar (s. unten).

Fallstudien zum Katalog der charakteristischen Kulturlandschaften der Schweiz
Die Fallstudien zum Katalog der charakteristischen Kulturlandschaften der Schweiz dienten dazu, die Anwendbarkeit des Katalogs für die unterschiedlichen Landschaftsanliegen in der konkreten Umsetzung zu testen. Es sollte ein Format gefunden werden, wie Landschaftsqualitäten und Landschaftsentwicklungsziele erfasst und dargestellt werden können. Gleichzeitig sollten die Fallstudien als Grundlagen für die Diskussion mit interessierten Akteuren dienen. Dabei dachten wir vor allem an Vertreter der kantonalen Fachstellen, an Umwelt- und Planungsbüros sowie an sonstige Akteure, die sich aktiv mit der Landschaft auseinandersetzen, insbesondere auch auf der regionalen oder kommunalen Ebene.

Beispielgebiete zum Katalog der Charakteristischen Kulturlandschaften der Schweiz
In der Liste «Beispielgebiete zum Katalog der Charakteristischen Kulturlandschaften der Schweiz» werden Landschaften aufgeführt, in denen die im Katalog der charakteristischen Kulturlandschaften der Schweiz beschriebenen Landschaftsqualitäten beobachtbar sind. Die Liste ist weder abschliessend noch wertend. Sie hat Illustrationscharakter. Für weitere Hinweise sind wir dankbar.

    Katalog_Charakteristische Kulturlandschaften_Juli2014_d.pdf
    Fallstudie Oberes Wynental
    Fallstudie Steffisburg-Fahrni-Unterlangenegg
    Gutachten Biswind
    Beispielgebiete
    Catalogue_paysages_culturels_juillet2014_f.pdf
    Catalogo_paesaggi_culturali_luglio2014_i.pdf
    Fallstudie Locarnese August15




   
   
  Rechtliche Beurteilung hängiger parlamentarischer Vostösse zur Änderung von Art. 6 und 7 des Natur- und Heimatschutzgesetzes (NHG)
 
Kurzgutachten von Prof. Dr. iur. Alain Griffel
    Gutachten NHG Griffel 2012
   
   
  Golfplätze schlucken Kulturland! Die SL stellt Forderungen für eine geordnete Entwicklung
 
Der Golfsport hat sich in der Schweiz in den letzten beiden Jahrzehnten stürmisch entwickelt. Heute beanspruchen Golfplätze eine Fläche in der Grösse des Thunersees. Wenn die Popularität des Golfsportes in der Schweiz weiter wächst und sich jener der Angelsachsen oder Skandinavier angleicht, könnte sich die Anzahl von Golfplätzen und der Flächenbedarf vervielfachen.
    Golf und Landschaftsschutz 2012
    PM Golfplätze 9.3.12




   
   
  Nationales Forschungsprogramm NFP61 «Nachhaltige Wassernutzung»
 
Wenn sich das Klima ändert und die Konkurrenz zwischen den verschiedenartigen Wassernutzungen zunimmt, braucht es Grundlagen, Methoden und Strategien, die auf eine nachhaltige Nutzung des Wassers ausgerichtet sind. Damit befasst sich das vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierte Nationale Forschungsprogramm NFP 61 «Nachhaltige Wassernutzung». Auch die SL ist mit dem Teilprojekt «Wasserkanäle – ein Modell für nachhaltige Wassernutzung» an diesem Forschungsprogramm beteiligt. In Zusammenarbeit mit der Universität Basel (Prof. Bruno Baur) , der Schweizerischen Vogelwarte Sempach (Simon Birrer), der Universität Lausanne (Prof. Peter Knoepfel) und der WSL (Dr. Andreas Rigling) soll die ökologische und sozio-kulturelle Bedeutung der Wasserkanäle aufgezeigt werden. Die konkreten Feldarbeiten im Wallis, im Engadin und im Vinschgau haben im Sommer 2010 begonnen. Dabei wird zum einen untersucht, welchen Einfluss offene Bewässerungskanäle auf den Bergwald und die Wiesenflora und -fauna haben. «Wie wirkt es sich auf das Wachstum und die Vitalität der Waldföhren aus, wenn eine Suone aufgegeben wird und damit trockenfällt?» ist eine der Fragen im Themenbereich Bergwald. Der Einfluss der Art und Weise der Wiesenbewässerung (traditionelle Berieselung oder mittels Beregnungsanlagen) auf die Artenvielfalt wird mit Erhebungen der Blütenpflanzen, Schnecken und Vögel untersucht. Und weil der Erhalt der Wasserkanäle, die Zuteilung des Wassers und die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Nutzflächen und des Waldes massgeblich vom Einsatz der Menschen vor Ort abhängt, werden zum andern die überlieferten und häufig genossenschaftlichen Eigentums- und Nutzungsrechte näher betrachtet. Dabei interessiert insbesondere, wie sich diese Nutzungssysteme an die heutigen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen anpassen und unter welchen Bedingungen sie auch in Zukunft zu einer nachhaltigen Wasser- und Landnutzung in trockenen Berggebieten beitragen können.
Auf dem Videoclip unter www.nfp61.ch erhalten Sie Einblick in das Forschungsprojekt.
   
   
  Beurteilung der Massstäblichkeit von Windkraftanlagen in der Landschaft
 
Natura SA, 2007: Paysage et éolienne, analyse de l'intégration paysagère des éoliennes sur le site de Mont-Crosin, avril 2007

Zahlreiche Studien behandeln die Frage der Landschaftseinpassung von Windkraftanlagen. Im Rahmen der Erarbeitung des regionalen Richtplanes Windenergie auf dem Mont-Crosin BE hatte die Juvent SA das Bureau Natura im September 2006 beauftragt eine methodische Beurteilung der Landschaftseinpassung der Anlagen zu erarbeiten. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der SL-FP. Konkret geht es um die Tragfähigkeitsgrenzen von Windkraftstandorten und um landschaftsverträgliche Anlagegrössen. Die SL-FP empfiehlt seiner einiger Zeit diese Studie im Rahmen der kantonalen Richtplanung und konkreten Standortplanungen.
    Natura_Bericht_April07.pdf
    Natura_Bericht_April07_Karten.pdf
    Natura_Bericht_April07_Fotos.pdf




   
   
  Renaissance der Alleenlandschaften
 
Am 22. Oktober 2008 führte die SL in Zusammenarbeit mit dem Fonds Landschaft Schweiz (FLS) eine Fachtagung zur Bedeutung der Alleen und Alleenlandschaften durch.
Sie präsentierte dort ihre neue Studie «Bestand und Bedeutung von Alleen und Alleenlandschaften in der Schweiz», die bei der SL bestellt werden kann.

   
   
  Funktionalität, Form und Landschaft im Einklang - das Beispiel der Lawinenverbauung Alvar
 
Während heute fast jeder Alltagsgegenstand und jedes Bauwerk mehr oder weniger designed und gestaltet ist, gilt dies nicht für Lawinenverbauungen. Diese dienen nur einem Zweck, den Lebensraum des Menschen zu schützen. Dass dem nicht so sein muss, zeigt der Grafiker Gian Andri Bezzola, indem er gestalterische und ästhetische Qualitäten bei Lawinenverbauungen mit Stabilität und Preisgünstigkeit vereint.
    Alvar Lawinenverbauung.pdf
    PM Alvar Lawinenverbauung09.pdf
   
   
  Projekt «Paysage à votre santé» zur Wirkung von Landschaft auf Gesundheit
 
Das Projekt «Paysage à votre santé» befindet sich weiter im Aufschwung. Die im Auftrag der SL und der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz 2007 erstellte Studie des Institutes für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM) belegt die Wirkung von Natur und Landschaft auf unsere Gesundheit. Derzeit sind Fallstudien in Köniz und Scuol in Bearbeitung.
Vom 1.-4. April 2009 fand vor rund 140 Teilnehmer/innen aus zahlreichen Ländern eine Jahresfachtagung in Birmensdorf statt. Die Fachleute aus Wissenschaft und Praxis belegen den in der Öffentlichkeit und Politik noch unterschätzten Stellenwert der Landschaft als Gesundheitsressource. Eine ausgewählte Referate werden in der Schweizerischen Zeitschrift für Forstwesen demnächst publiziert werden. Die Bewertungskriterien und Thesen der Zusammenhänge von Gesundheit und Landschaft sind hier herunterladbar.
Das Projekt wird vom Bafu, vom Bundesamt für Gesundheit und von der Gesundheitsförderung Schweiz unterstützt.

    Bericht Landschaft und Gesundheit 22.5.07
    Wirkungsthesen Februar 2009
    Gesundheit fördern Februar 2015
   
   
  Die Gotthardregion – prädestiniert für ein neues Biosphärenreservat in der Schweiz!
 
Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) lancierte im Juni 2008 die Idee einer Biosphäre San Gottardo. Dieses Label der UNESCO bietet die Chance, für eine nachhaltige Entwicklung der hochwertigen Natur- und Kulturlandschaften und eine verbesserte Zusammenarbeit über die Pässe hinweg. Nun liegt ein erster Grundstein für eine Machbarkeitsbeurteilung vor.

    Bachelorarbeit Biosphäre San Gottardo (PDF 2.5MB)
   
   
  SL konzipiert Ökotourismus auf der Insel Lipari/Sizilien !
 
Das äolische Archipel (Lipari, Stromboli und fünf weitere Inseln) nördlich von Sizilien ist seit 2000 als UNESCO-Weltkulturerbe und seit 2007 als italienischer Nationalpark bezeichnet. Damit ist ihr ein Status als einzigartige europäische Natur- und Kulturstätte bestätigt worden. Im Bereich des Ökotourismus besteht aber grosser Handlungsbedarf. Dank ihrer Erfahrungen im Bereich des sanften Alpentourismus erarbeitete die SL zuhanden der Gemeinde Lipari ein Konzept zur Aufwertung des Wandertourismus auf der äolischen Hauptinsel Lipari und stiess dabei auf herausragende Landschaftswerte, aber auch auf grosse Probleme in Sachen Abfall und Management. Die Studie der SL (auf deutsch und italienisch) weckte in Lipari grosses Interesse und stellt hoffentlich den Startschuss für einen Ökotourismus auf den äolischen Inseln dar.
    Konzept Lipari D