Réaliser des infrastructures dans le respect du paysage

Réaliser des infrastructures dans le respect du paysage

Neue Infrastrukturen, etwa für die Wasserspeicherung in der Alpwirtschaft oder für den Schutz vor Naturgefahren, sind sorgfältig in Landschaft und Ortsbild einzubetten und landschaftsschonend zu bauen. Dabei sind naturbasierte Lösungen den technischen vorzuziehen. Sie sind meist kostengünstiger und bieten oft positive Nebeneffekte, indem sie Lebensräume schaffen und die Erholungsqualität einer Landschaft steigern. Beispiele sind etwa Schutzwälder oder eine wassersparende landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Standortangepasste Lösungen nutzen beispielsweise lokale Feuchtgebiete als natürliche Infrastrukturen und Rückhaltespeicher. 

Die öffentliche Hand soll ihre Investitionen auf eine Lebensdauer von 20 bis 50 Jahren auslegen, damit sie auch in Zukunft noch wirken. Das gelingt nur, wenn sie Biodiversität und Klimaschutz nicht beeinträchtigen. 

Neue Infrastrukturen überzeugen, wenn sie interdisziplinär und intersektoriell geplant sowie multifunktional konzipiert werden – und wenn die betroffenen Interessensgruppen wie Landwirtschaft, Tourismus, Natur- und Landschaftsschutz frühzeitig transdisziplinär eingebunden werden.

Lac de retenue

folgt

Bild: Speichersee wurde anhand von präzisen Geländemodellierungen in die Landschaft eingepasst. © Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich

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