Schwammlandschaften gestalten

Schwammlandschaften gestalten

Die Landschaft soll wieder mehr Wasser aufnehmen, verlangsamen, speichern und zeitlich verzögert abgeben können. Dieses Schwammprinzip ist über Siedlungen, Kulturland, Wälder, Feuchtgebiete und Gewässer hinweg im Planungsprozess zu verankern. Die Berücksichtigung charakteristischer Landschaftsqualitäten, deren Erhalt oder Förderung sowie der Einbezug landschaftsästhetischer Grundsätze sind dabei – wie bei allen Landschaftsvorhaben – zentral.

Projekt Wasser.Kultur.Landschaft (SH)

Im Begginger-Schleitheimertal entwickeln die kantonalen Fachstellen für Wald, Landwirtschaft und Gewässer zusammen mit den Gemeinden und lokalen Akteur:innen ein sektorübergreifendes Konzept, um Wasser in der Landschaft zurückzuhalten, anstatt möglichst schnell abzuleiten. 

Damit soll die Wasserverfügbarkeit erhöht und der Oberflächenabfluss gedämpft werden. Rückhalteteiche im Wald, Ableitung von Wasser in die Fläche, Rückhaltedämme in den Gewässern analog zu Biberdämmen, Änderungen der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung usw. sind mögliche Massnahmen. Zentral ist ein gemeinsames Vorgehen. 

Bild: Blick aus dem Begginer- ins Schleitheimertal mit der Waldkrone über dem Landwirtschaftsgebiet (Foto: © Urs Steiger)

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