Aktuelles

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Medienmitteilung 15. April 2026
Landschaft des Jahres 2026: Lorzenebene – Landschaft für alle

Landschaft des Jahres 2026: Lorzenebene – Landschaft für alle

Vielseitiger Freiraum in der Siedlungslandschaft Zug

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) zeichnet die Lorzenebene im Kanton Zug als «Landschaft des Jahres 2026» aus. Preisträgerinnen sind die Korporation Zug (stellvertretend für Landeigentümer:innen), der Kanton Zug, die Stadt Zug sowie die Gemeinden Baar, Cham und Steinhausen.
Damit würdigt die SL-FP die vorausschauende Raum- und Landschaftsplanung, dank der die Lorzenebene nicht überbaut, sondern mitten in der boomenden Stadtlandschaft als grüne Lunge erhalten wurde. Durch kluges Verhandeln von Flächen, Interessen und Nutzung wurde der Wert der Lorzenebene vervielfacht. Heute ist mehr Raum für alle da – für Landwirtschaft, Bevölkerung und Natur.

Exkursion
4. bis 5. Juli 2026: Exkursion Greina-Ebene

4. bis 5. Juli 2026: Exkursion Greina-Ebene

Zwei Tage für Naturbegeisterte, die die wilde Schweiz mit allen Sinnen entdecken und gleichzeitig verstehen wollen, wie Natur, Politik und Engagement zusammenwirken. Diese Exkursion in Zusammenarbeit mit dem WWF Graubünden führt uns mitten ins Herz der Gebirgsnatur. Auf dem eindrücklichen Hochplateau der Greina-Ebene zeigt sich, wie wertvoll intakte Landschaften sind und wie viel Engagement es braucht, sie zu erhalten.

Leitung
· Pirmina Caminada, Wildhüterin, Amt für Jagd und Fischerei Graubünden
· Pascal Casanova, Jäger
· Rahel Marti, Co-Geschäftsleiterin Stiftung Landschaftsschutz Schweiz
· Anita Wyss, Projektleiterin Gewässerperlen WWF Graubünden

Alle weiteren Informationen zur Exkursion und Anmeldung entnehmen Sie bitte dem folgenden PDF:

Exkursion

25. September 2026: Agrarpark Limmattal

Erleben Sie auf einer ausgedehnten Begehung, wie die Förderung der Biodiversität und die Aufwertung der Landschaft im stark bebauten Limmattal zusammenspielen. 

Detailprogramm und Anmeldemöglichkeit folgen Anfang Mai.

Veranstaltung

August bis Dezember 2026: Festival Rainer Maria Rilke

Im 100. Todesjahr des «Landschafts-Pilgers» Rilke sind Sie zum «Festival Rainer Maria Rilke» eingeladen und damit im August, Oktober und Dezember zu Spaziergängen mit zahlreichen künstlerischen Interventionen. 

Programm auf: 

News 09. März 2026

Willy Loretans Jahrzehnt – Nachruf

Anfang März ist Willy Loretan verstorben. Von 1982 bis 1992 war er Präsident der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) – in einem exemplarischen Jahrzehnt für den Landschaftsschutz.

Medienmitteilung 06. März 2026

Après Goya Onda et le Middes Art Center, les Géants de la Veveyse ?

La Fondation suisse pour la protection et l’aménagement du paysage (SL-FP) voit d’un œil critique les projets de développement touristique basés sur la création d’infrastructures artificielles hors des zones à bâtir. Surtout, elle s’interroge sur l’opportunité d’inscrire de tels projets au plan directeur cantonal sans avoir préalablement évalué leur faisabilité du point de vue de l’aménagement du territoire, au risque de susciter des désillusions.

Medienmitteilung 03. März 2026

Landschaftsqualität für alle: wie die SL-FP lokales Engagement für die Landschaftspflege unterstützt

Die Pflege wertvoller und vielfältiger Kulturlandschaften ist eine zentrale Aufgabe der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP). 2025 konnte sie Sanierungen und Unterhaltsarbeiten in mehreren Regionen mit 878‘000 Franken unterstützen.

Medienmitteilung 23. Februar 2026

Vorprüfungsbericht des Bundes: Marina-Projekt ist so nicht machbar – die Umwelt- , Denkmal- und Landschutzorganisationen sind froh über diesen Entscheid

Beim Regierungsrat Uri ist Ende Januar 2026 der Vorprüfungsbericht des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) zum «Richtplanentwurf für das Marina-Projekt an der Isleten, Uri», eingegangen. Dieser spricht eine klare Sprache, indem er «dem Vorhaben in seiner aktuellen Ausgestaltung die grundsätzliche Machbarkeit abspricht». Die Umweltorganisationen sind froh um diese deutliche Haltung und hoffen, dass der Regierungsrat nun die Anliegen von Natur-, Denkmal- und Landschaftsschutz ernst nimmt und massiv nachbessert.